ARCHIV - GAGO

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GAGO


 
Wir trauern um Wolfgang Enke (1937-2023)

Am 24. November 2023 verstarb unerwartet in Altenburg unser Ehrenmitglied und langjähriger Vorsitzende der GAGO Wolfgang Enke. Seine Verdienste um die Wiedergründung der GAGO zu Beginn des Jahres 1990 in Mitten der Umbruch- und Wendezeit bleiben unvergessen.

Er gehörte seit dieser Zeit unseren ersten Arbeitsvorstand an und schuf u. a. die theoretischen Grundlagen einer neuen Satzung unserer Gesellschaft. Von 1997 bis 2007 stand er als Vorsitzender der GAGO in der ersten Reihe. Unvergessen ist seine historische Forschung zur 1848er Revolution im Herzogtum Sachsen-Altenburg, die mit dem Mitteldeutschen Historikerpreis 2011 ausgezeichnet wurde. Gleichfalls grundlegend sind seine Aufarbeitungen zum Schülerwiderstand gegen den Stalinismus an der ehemaligen EOS „Karl Marx“ (Friedrichgymnasium) die er erstmalig in Vorträgen und im wiederaufgelegten Altenburger Geschichts- und Hauskalender in den 90er Jahren publizierte. Als langjähriger Pädagoge und Geschichtslehrer am Friedrichgymnasium war er allseitig engagiert und interessiert an der langjährigen Schulgeschichte dieser Altenburger Bildungseinrichtung sowie im Besonderen an der Würdigung und dem Andenken der Schüler im Widerstand aus den frühen Jahren der DDR. Trotz seiner gesundheitlichen Beeinträchtigung blieb er, soweit es seine Kraft erlaubte, publizistisch tätig. So sind seine letzten Arbeiten im aktuellen Hauskalender 2024 zu finden.

Wir werden seine Verdienste um die GAGO und zur Altenburger Landes- und Schulgeschichte in Ehren bewahren und auf diese Weise sein Andenken würdigen. Für alle, die das Glück hatten ihn zu kennen, bleibt er unvergessen.

  
Im Namen des Vorstandes und der Mitglieder
 
Gustav Wolf

11.12.2023
Historische Kommission für Thüringen / GAGO

Friedrich-Christian-Lesser-Preis 2020 für die Geschichts- und Altertumsforschende Gesellschaft des Osterlandes zu Altenburg.

Am 6. Juli erhielt unsere Gesellschaft den mit 1.000 Euro dotierten Friedrich-Christian-Lesser-Preis überreicht. Der Preis wird seit 2008 für hervorragende Arbeit an Heimat- und Geschichtsvereine in Thüringen auf Initiative von Herrn Andreas Lesser (München), damals Stiftungsvorstand der „Friedrich-Christian-Lesser-Stiftung“, verliehen. Die Übergabe konnte coronabedingt erst jetzt erfolgen.
 
 
In seiner Laudatio würdigte Herr Prof. Dr. Uwe Schirmer* die Arbeit der Gesellschaft.
 
„Sehr geehrter Herr Lesser, sehr geehrter Herr Krischke, lieber Stefan Gerber, lieber Gustav Wolf, sehr geehrte Damen und Herren,
 
der Friedrich-Christian-Lesser-Preis des Jahres 2020 wird der Geschichts- und Altertumsforschenden Gesellschaft des Osterlandes für ihre in den letzten drei Jahrzehnten geleistete Arbeit verliehen. Die im Jahr 1838 gegründete Gesellschaft gehört zu den ältesten Geschichtsvereinen Mitteldeutschlands. Über die herausragende Tätigkeit dieses Vereins bis zum erzwungenen Verbot durch die Sowjetische Militäradministration im Sommer 1945 ist an dieser Stelle nicht Bericht zu erstatten. Vielmehr soll nachfolgend das äußerst vielfältige Engagement der Gesellschaft seit dem Frühjahr 1990 würdigt werden, wobei ausdrücklich zu betonen ist, dass sich die Väter der Neugründung bereits seit Beginn der 1980er Jahre in der Arbeitsgemeinschaft „Heimatgeschichte und Denkmalpflege“ unter dem Dach des Kulturbundes der DDR hier in Altenburg zusammengefunden hatten. Ausdrücklich wurde das Vermächtnis der „alten“ Geschichts- und Altertumsforschenden Gesellschaft gepflegt. Im Zuge der gesellschaftlichen Veränderungen der Jahre 1989/90 wurde die Osterländische Gesellschaft bereits drei Tage nach der ersten freien Wahl in der DDR wiederbegründet. Am 21. März 1990 erfolgte die Gründungsversammlung und der Eintrag beim Altenburger Kreisgericht war am 11.06.1990. Im damaligen Vorstand wirkten Wolfgang Enke, Hans-Joachim Keßler, Andreas Klöppel, Uta Künzel, Dieter Salamon und Gustav Wolf mit.
 
Zu einer ersten Sitzung haben die Gründungsmitglieder alsbald die Geschichtsenthusiasten aus der gesamten Region ins Altenburger Lindenau Museum eingeladen – weiter über 100 Personen folgten damals dem Aufruf, sich verstärkt für die Heimatgeschichte zu engagieren. Es war, wie in jenen Zeiten allerorts, die allseits wahrnehmbare Aufbruchstimmung in der Landes-, Regional- und Heimatgeschichte. Der Freistaat Thüringen existierte zu dieser Zeit noch nicht. Und wenn ich es recht sehe, waren die Altenburger die ersten, die in Mitteldeutschland insgesamt wieder einen Geschichtsverein gegründet haben.
 
Die eigentliche Heimstatt der osterländischen Gesellschaft wurde das Schlossmuseum. Mit Frau Schachtschneider bzw. Frau Künzl, also mit zwei Mitstreiterinnen der ersten Stunde, wurde vereinbart, dass alle Abendvorträge gebührenfrei im Schloss durchgeführt werden konnten. Dies war und ist die einzige nennenswerte Unterstützung seitens der öffentlichen Hand. Lange Zeit fanden die Abendvorträge im einstmaligen Arbeitszimmer des letzten Herzogs Ernst II. statt. Erst nach dem Jahr 2000 erfolgte der Umzug in diesem überaus repräsentativen Saal, in dem wir uns heute versammelt haben. Jedenfalls begann im Frühjahr 1990 eine rege und regelmäßige Vereinsarbeit, die Thüringenweit ihresgleichen sucht. An jedem letzten Mittwoch im Monat fanden und finden die Vorträge statt. Sie sind zum Teil in den Mitteilungen und im Altenburger Geschichts- und Hauskalender unter dem jeweiligen Datum und der Nennung der Referenten und Themen bestens dokumentiert. Bis zur Unterbrechung infolge der Corona-Krise wurden über 260 Vorträge gehalten. Einerseits von den Mitgliedern und Geschichtsinteressierten des Osterlandes selbst, anderseits hat der Vorstand immer wieder Gäste von nah und fern nach Altenburg eingeladen – unter anderen Irmgard Höss aus Nürnberg, Udo Hopf aus Weimar, Brigitte Streich aus Celle, André Thieme aus Dresden, Matthias Werner aus Jena, Regine Metzler aus Auerbach, Ines Spazier aus Weimar oder Andreas Dietmann aus Jena.
 
Die insgesamt gehaltenen Vorträge umfassen alle Themenbereiche: von der Ur- und Frühgeschichte bis hin zur Zeitgeschichte, von der politischen Geschichte über die Sozial-, Alltags- und Wirtschaftsgeschichte bis hin zur Siedlungskunde und zur Geschichte des ländlichen Lebens im Osterland. Die durchschnittliche Zahl der Zuhörer bewegt sich zwischen circa 20 und knapp einhundert. Der fast durchweg rege Zuspruch erscheint vor allem aus dem Grund als bemerkenswert, da die Geschichts- und Altertumsforschende Gesellschaft gegenwärtig „nur“ über 40 Mitglieder zählt. Im landesweiten Vergleich gehört sie damit eher zu den kleineren Geschichtsvereinen. Umso beeindruckender ist jedoch die stete und regelmäßige Vortragstätigkeit. Jedem Referenten steht die Möglichkeit offen, die Vorträge in mehr oder weniger längeren Fassungen im Altenburger Geschichts- und Hauskalender zu veröffentlichen. Das regelmäßige Erscheinen dieser Zeitschrift ist wiederum den Verlegern Eckhardt Reinhold und Klaus-Jürgen Kamprad zu verdanken. Von Anbeginn hatte besonders der früh verstorbene Eckardt Reinhold die Geschichtsforschende Gesellschaft verlegerisch unterstützt. Der Altenburger Geschichts- und Hauskalender erscheint zwar nicht als das offizielle Organ der Osterländischen Gesellschaft, allerdings fungiert er faktisch als Vereinszeitschrift. Ein Abgleich der gehaltenen Vorträge sowie ihre Veröffentlichung belegt es deutlich.
 
Nun kann es selbstverständlich nicht die Aufgabe dieser Würdigung sein, die Jahrgänge der letzten drei Jahrzehnte im Detail auszuwerten. Selbst eine Paraphrase sprengte den Rahmen dieses Abends. Allerdings ist zu betonen, dass für eine jede qualifizierte und professionelle Geschichtsarbeit eine logistische Infrastruktur notwendig ist. Dazu gehört der Eckhardt-Reinhold-Verlag, aber ebenso das Schloss-Museum Altenburg sowie das hier auf dem Burg- und Schlossberg beheimatete Thüringische Staatsarchiv Altenburg, denn die zwischenzeitliche Vereinsadresse war die des Staatsarchivs, in dem sich auch die Bibliothek der Gesellschaft befindet.
 
Das Altenburger Staatsarchiv ist wiederum für mich ein willkommener Stichpunkt, um an einen Freund und Kollegen zu erinnern, der – neben den Geschichtsenthusiasten aus der ersten Stunde – lange Zeit maßgeblich im Vorstand mitgewirkt hat. Es ist der leider viel zu früh verstorbene Altdirektor Joachim Emig, mit dem wir gemeinsam – maßgeblich jedoch Herr Emig, Wolfgang Enke und Gustav Wolf –, im Juni 2005 die große Tagung zum Altenburger Prinzenraub geplant und durchgeführt haben. Die auf dieser Konferenz gehaltenen Fachbeiträge sind geraume Zeit später als Sonderband der Mitteilungen der Geschichts- und Altertumsforschenden Gesellschaft veröffentlicht worden. In dieser Reihe erschienen nachfolgend auch die Bände zur Revolution von 1848/49 im Herzogtum Sachsen-Altenburg, ferner über die Bauern der Grundherrschaft Löbichau sowie zuletzt der eindrucksvolle Band über das Altenburger Bauernreiten – es erübrigt sich fast der Hinweis, dass letzteres im E.-Reinhold Verlag erschienen ist.
 
„Jede Zeit ist unmittelbar zu Gott“. Das Wort von Leopold von Ranke kann unterschiedlich gedeutet werden. Als Landeshistoriker bevorzuge ich eine Interpretation, die darauf abzielt, dass alle Themen und Zeiten gleichberechtigt nebeneinanderstehen. Und mit dem Ranke-Wort schließt sich der Kreis zu dem meines Erachtens ausgezeichneten Wirkens der Geschichts- und Altertumsforschenden Gesellschaft des Osterlandes, denn von der Vorgeschichte über das Früh- und Hochmittelalter bis hin zu Reformation, Barock und Aufklärung sowie zur Geschichte des 19. Und 20. Jahrhunderts haben sie nicht nur alle Epochen traktiert, sondern auch eine Vielzahl unterschiedlicher Themen behandelt: Sie reichen von der Siedlungsgeschichte bis zur Industrialisierung, von der mittelalterlichen Kirchengeschichte bis zu den politischen Weichenstelllungen hier vor Ort in den 1990er Jahren.
 
Liebe Vereinsmitglieder, liebe Mitglieder des Vereinsvorstands, lieber Gustav Wolf, ich muss Ihnen meinen Respekt zollen. Sie können stolz auf das Geleistete sein! Von Herzen gratuliere ich Ihnen allen zur Verleihung des Friedrich-Christian-Lesser-Preises für das Jahr 2020! Meine Gratulation verbinde ich mit den Wünschen nach einer weiterhin erfolgreichen Vereinsarbeit, mit Schaffenskraft und Ideenreichtum. Ich wünsche Ihnen weiterhin alles Gute.“

 
 * Prof. Dr. Uwe Schirmer ist seit 2009 Professor für Thüringische Landesgeschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und Mitglied des Vorstandes der Historischen Kommission für Thüringen.

15.07.2022


Veranstaltungshinweis

Wissenschaftliche Tagung „Barbarossa 900“


Die Barbarossa-Stiftung lädt anlässlich der 900. Wiederkehr der Geburt  von Kaiser Friedrich I. Barbarossa zu einer wissenschaftlichen Tagung  ein. Am historisch authentischen Ort, wo einst in der Kaiserpfalz der  Staufer wichtige reichspolitische Entscheidungen wie die Belehnung Otto  von Wittelsbachs mit dem Herzogtum Bayern getroffen wurden, werden  führende Wissenschaftler über Leben und Wirken des Staufers  referieren. Im Fokus der Betrachtungen stehen das Verhältnis der  Staufer und insbesondere Friedrich I. zum mitteldeutschen Raum sowie  wichtige politische Entscheidungen, die Region und Reich gleichermaßen  prägten. Neben diesen reichspolitischen Aspekten werden das Leben und  Wirken des Kaisers Friedrich I. Barbarossa in Beziehung zu den  regionalen Großen gesetzt und die sich dahinter verbergenden Strategien  betrachtet.


       
Ablauf der Tagung

FREITAG, 7. OKTOBER 2022

    • 13.00 Uhr Anmeldung im Tagungsbüro
    • Kleiner Mittagsimbiss

    • 14.00 Uhr Begrüßung
      Oberbürgermeister André Neumann
      Dr. Klaus-Jürgen Kamprad
      Prof. Dr. Knut Görich

    • 14.15 Uhr
      Warum zogen Kämpfer für und mit Friedrich I. in den Krieg?
      Vortrag von Prof. Dr. Martin Clauss
      Staufischer Masterplan im östlichen Mitteldeutschland? Die Politik Friedrich Barbarossas im Pleißenland, Vogtland und Egerland
      Vortrag von Prof. Dr. Grischa Vercamer
      Wieviel Barbarossa ist in seinen Urkunden? Die Altenburger Urkunden Friedrich Barbarossa
      Vortrag von Prof. Dr. Mark Mersiowsky

    • Kaffeepause und Gebäck

    • 17.15 Uhr
Gebete als begehrte Dienstleistung: Die Augustinerchorherren in Altenburg und darüber hinaus
Vortrag von Dipl.-Hist. Maria Krumm
Der Palast, in dem alle versammelt waren, stürzte ein
Vortrag von Prof. Dr. Caspar Ehlers

    • Diskussions- und Fragerunde

    • Pause und Imbiss

    • 20.00 Uhr
Im 30. Lebensjahr zum König gewählt. Geburt, Taufe und Jugend Friedrich Barbarossas
Vortrag von Univ.-Prof. Dr. Ferdinand Opll Archivdirektor i.R.



SAMSTAG, 8.OKTOBER 2022

    • 9.00 Uhr Begrüßung

    • 9.30-16.00 Uhr Exkursion
Schloss Rochlitz und Burg Mildenstein
Die wohl noch im 10. Jahrhundert gegründete Burg auf dem heutigen Schlossareal in Rochlitz war lange Zeit Reichsgut, gehörte zur Zeit Barbarossas aber einer Nebenlinie der Wettiner. Markgraf Dedo der Feiste, der Rochlitz zum Zentrum seiner Herrschaft ausbaute, zählte auf zahlreichen Hoftagen Barbarossas zu den anwesenden Edelmännern und beteiligte sich auch an mehreren Italien-Zügen des Kaisers. Zudem stiftete er das Augustiner-Chorherrenstift in Zschillen (heute Wechselburg).

Auch die Burg Mildenstein in Leisnig datiert aus dem 10. Jahrhundert (obwohl die erste urkundliche Erwähnung erst 1046 erfolgte) und war einst Reichsbesitz. Barbarossa vergab sie als Lehen an die Burggrafen von Leisnig und urkundete 1188 selbst auf der Burg. Auch die Leisniger Burggrafen traten als Stifter eines noch heute baulich gut erhaltenen Klosters in Erscheinung, nämlich des Klosters Buch am Ufer der Freiberger Mulde.

Die Exkursion zu den Staufischen Erinnerungsorten steht unter der Leitung von Dr. André Thieme, Geschäftsführer der Festung Königstein gGmbH.


Anmeldung zur Tagung als Download - bitte hier [klicken].                                                

21.09.2022
GAGO

Der Veranstaltungsbetrieb wird wieder aufgenommen!

Auf Grundlage der jeweils bestehenden rechtlichen Maßgaben, wird der Veranstaltungsbetrieb im März wieder aufgenommen. Wir freuen uns, alle interessierten Gäste zu den regelmäßigen Vorträgen im Schloß Altenburg zu begrüßen.


27.02.2022
RESIDENZSCHLOSS ALTENBURG

Ausstellungsprojekt ,,Grünes im Quadrat"

Sonderausstellung ,,Gartenlust und Parklandschaft. Die Geschichte des Altenburger Schlossparks"

Bis in die Gegenwart prägen zahlreiche  Gärten und Parkanlagen das Bild Altenburgs. Grund genug, die  Bundesgartenschau in Erfurt zum Anlass zu nehmen, mit dem  Ausstellungsprojekt ,,Grünes im Quadrat" die Gartenkultur und die  geologischen Besonderheiten des Altenburger Landes vorzustellen.
Das Residenzschloss Altenburg  präsentiert im Rahmen einer Kooperation mit dem Lindenau-Museum, dem  Naturkundemuseum Mauritianum und dem Museum Burg Posterstein die  Geschichte des Schlossgartens und seiner Bauwerke.
Dabei zeigt die Ausstellung wie die hier  residierenden Herzöge den Schlossgarten über Jahrhunderte als privaten  Rückzugsraum, ebenso aber auch als Kulisse prächtiger Hoffeste und nicht  zuletzt als landwirtschaftliche Produktionsstätte nutzten.
Ähnlich den Gemächern des Schlosses, die  im Laufe der Zeit mehrfach verändert wurden, erfuhr auch der  herzogliche Garten einige Umgestaltungen. Anschaulich spiegelt so die  Gartenarchitektur den sich stetig wandelnden Zeitgeist vergangener  Epochen wider. Die Ausstellung lädt freilich auch dazu ein, die kleinen  Geschichten zu entdecken, die mit der großen Geschichte des  Schlossgartens einhergehen. So lässt sich beispielsweise von Pfingsten  an im Goldsaal des Residenzschlosses der Frage nachgehen, wer die  Menschen waren, die den herzoglichen Garten zum Blühen brachten.

Die Ausstellung, die unter der  Schirmherrschaft des Ministers für Kultur-, Bundes- und  Europaangelegenheiten und Chefs der Thüringer Staatskanzlei, Prof. Dr.  Benjamin Immanuel Hoff, steht, kann vom 21. Mai bis zum 3. Oktober 2021  während der regulären Öffnungszeiten im Residenzschloss besucht werden.






Ausstellungen unserer Kooperationspartner:

Museum Burg Posterstein - #GartenEinsichten: „Wie der Gärtner, so der Garten“ – Gartenkultur als Spiegel der Gesellschaft

Lindenau-Museum im Residenzschloss Altenburg - Gärten vor der Linse – Die Gartenstadt Altenburg

Naturkundemuseum Mauritianum - Der Grund des Gartens: Porphyr

30.05.2021
GAGO

Veranstaltungshinweis

Altenburg, 16. September 1180 - Barbarossa, Bayern und die Ordnung des Reiches

Festvortrag von Prof. Dr. Christof Paulus, München

Mittwoch, 16.09.2020, 19 Uhr, Altenburg, Bachsaal des Residenzschlosses

Am 16. September 1180  setzte Kaiser Friedrich I. Barbarossa Pfalzgraf Otto von Wittelsbach  als Herzog von Bayern ein. Der „Akt von Altenburg“ wurde zu einer der  nachhaltigsten Maßnahmen des Staufers überhaupt. 738 Jahre waren die  Wittelsbacher mit der Geschichte Bayerns verbunden – als Herzöge,  Kurfürsten, zuletzt als Könige. Eine vergleichbare Kontinuität gab es  nur in Sachsen. Doch was bewegte Barbarossa damals? Warum Wittelsbach?  Was lässt sich reichsgeschichtlich aus dem Ereignis folgern? Diesen  Fragen geht der Vortrag nach, um letztlich zu einer Würdigung des  Altenburger Ereignisses für die hochmittelalterliche Geschichte des  Reiches zu gelangen.

Christof Paulus studierte  Geschichte, Deutsch, Griechisch und Latein in München und Rom. Er ist  wissenschaftlicher Mitarbeiter am Haus der Bayerischen Geschichte und  apl. Professor an der Ludwig-Maximilians-Universität/Abteilung  Mittelalterliche Geschichte. Er wurde promoviert über das  mittelalterliche Pfalzgrafenamt. Sein Forschungsschwerpunkt liegt neben  der Reichsgeschichte des 12. und 15. Jahrhunderts in der Edition  mittelalterlicher Quellen. Zudem beschäftigt er sich mit Vlad dem  Pfähler, dem Woiwoden der Walachei, besser bekannt unter dem Namen  Dracula.

Eine öffentliche Veranstaltung der Barbarossa-Stiftung Altenburg in Zusammenarbeit mit der Geschichts- und Altertumsforschenden Gesellschaft des Osterlandes zu Altenburg und dem Residenzschloss Altenburg.

Eintritt frei

Bitte beachten Sie die örtlichen Hygienebestimmungen!
26.08.2020
GAGO

Ehre, wem Ehre gebührt
 
 
Auf Vorschlag unseres ehemaligen Vorsitzenden Wolfgang Enke und Beschluss
des Vorstandes der Geschichts- und Altertumsforschenden Gesellschaft des Osterlandes zu Altenburg, wird

Herr Gustav Wolf

zum Ehrenmitglied ernannt.

Die Gemeinschaftsveranstaltung der GAGO, der Barbarossa-Stiftung, dem Verein für Thüringische Geschichte sowie dem Schloss- und Kulturbetrieb der Stadt Altenburg am 26. Februar, war ein würdiger Rahmen, die Ehrung unseres Vorsitzenden offiziell durchzuführen. Andreas Klöppel unterstrich in seiner Laudatio das große und vielseitige Engagement von Gustav Wolf.

 





28.02.2020
GAGO

"Von Kaiser Friedrich I. Barbarossa zu Kurfürst Friedrich I. von Sachsen, Altenburg als Pfalz und Residenz der römisch-deutschen Könige, der Burggrafen von Altenburg und der wettinischen Landesfürsten."


Altenburg als Pfalz und Residenz der deutschen Könige und Kaiser, sowie der Burggrafen und der späteren wettinischen Kurfürsten bzw. Herzöge, über eine Zeitspanne von Hoch- bis zum Spätmittelalter von Kaiser Friedrich Barbarossa bis zu Kurfürst Friedrich I. von Sachsen spannte sich der historische Bogen den Prof. Uwe Schirmer vor den zahlreichen Gästen am Abend des 26. Februar im Bachsaal des Altenburger Residenzschloßes in seinem Vortrag darlegte.

Der Anlaß dieser bemerkenswerten Zusammenkunft war das Stiftungsfest der Altenburger Barbarossa-Stiftung, vertreten durch Klaus-Jürgen Kamprad vom gleichnamigen Verlagshaus, die monatlichen Vortragsveranstaltungsreihe der GAGO und als Gastvortrag des Vereins für Thür. Geschichte zu Jena, als dessen Vorsitzender Prof. Dr. Uwe Schirmer die Ehre hat und zugleich Lehrstuhlinhaber für Thür. Landesgeschichte ist.

Der vielbeachtete Festvortrag wurde eingeleitet durch Ausführungen zu Projekten und geplanten Vorhaben der Barbarossa-Stiftung im laufenden Jahr 2020.
 
Zum Abschluß gab es noch die Möglichkeit zu Gespräch und Diskussion bei einem Glas Barbarossa-Weins des Jahrgangs 2019 und einen Büchertisch des Verlages der Stiftung.



28.02.2020
Schloss- und Spielkartenmuseum Altenburg

Um Mithilfe wird gebeten

Das Schloss- und Spielkartenmuseum ist auf der Suche nach historischen Fotoaufnahmen von der Altenburger Schlosskirche. Im Nordschiff hingen einst großformatige Bilder von aufgebahrten Fürsten (Kurfürstin Magdalena Sibylle und Kurfürst Johann Georg I.). Diese Bilder sind im Zuge von Restaurierungsarbeiten in der Schlosskirche um 1974 entfernt und leider stark beschädigt worden. Gegenwärtig werden die Gemälde restauriert. Es bestehen jedoch inhaltliche Fragestellungen. Um diese zu klären, könnten Fotoaufnahmen vom Nordschiff der Schlosskirche hilfreich sein. Bisherige Recherchen in den unterschiedlichsten Fotoarchiven waren leider nicht mit dem erhofften Erfolg verbunden.

Wer über entsprechende historische Fotografien verfügen sollte, wird gebeten Frau Uta Künzl vom Schloss- und Spielkartenmuseum zu kontaktieren:

Telefon: 03447 512729

Danke!

           

Schlosskirche - Blick ins Nordschiff mit einem der erwähnten Gemälde (Kurfürstin Magdalena Sibylle)
Die Sicht auf das andere, rechts davon befindliche Gemälde wird dringend gesucht!
Foto: Gerhard Döring, © SLUB / Deutsche Fotothek
29.03.2019
Landesarchiv Thüringen - Staatsarchiv Altenburg

INFOBRIEF  Ausgabe 1/2018

Im neuen Infobrief berichtet das Landesarchiv Thüringen - Staatsarchiv Altenburg über folgende Themen.



  • Aktuelles - Das Staatsarchiv Altenburg lädt zum Tag der Archive
  • kostenfreies Fotografieren von Archivalien dauerhaft erlaubt
  • Musterungslisten des Herzogtums Sachsen-Altenburg im Druck erschienen
  • Schüler bedanken sich im glänzendem Ergebnis für die Betreuung ihrer Seminarfacharbeit
  • Archivalienkunde Folge 13: Zeitungen
  • Archivterminologie Folge 13: Kassation
  • Veranstaltungshinweise





03.03.2018
Altenburger Bauernhöfe e.V.




"Orkan Friederike wütet besonders an der Bockwindmühle Lumpzig"

 Der Orkan „Friederike“ hat der Bockwindmühle Lumpzig, dem Wahrzeichen  der Gemeinde Lumpzig im Altenburger Land, wegen ihrer exponierten und  freien Lage besonders schwer zugesetzt. Weil sich die zwei Flügelpaare  (Durchmesser jeweils 19 Meter) trotz einer funktionierenden Bremsanlage  (Durchmesser über 4 Meter) losdrehen konnten und stundenlang nicht zu  bremsen waren, konnte sich das  historische, gusseiserne Flügelkreuz in die Königswelle einbohren,  wodurch es den mächtigen und bauzeitlich originalen Eichenstamm bis zu 1  Meter tief aushöhlte.

 Nach mehreren Stunden Dauerbelastung mit immer wiederkehrenden  gewaltigen Sturmspitzen (extremen Spontanböen) brach einer der Flügel in  der Mitte ab und stoppte durch die entstehende Unwucht abrupt das  dramatische Geschehen. Währenddessen standen die Verantwortlichen  unseres Vereins hilflos davor und konnten wegen der lebensgefährlichen  Situation nicht einschreiten. Trotzdem waren wir am Abend bei  nachlassenden Windgeschwindigkeiten erleichtert, dass das Mühlenkorpus  insgesamt der extremen Belastung standgehalten hat.

Am kommenden  Dienstag, den 23. Januar 2018 wird ab 10.30 Uhr mit zwei Kränen das  Flügelkreuz abgenommen, um anschließend das genaue Ausmaß der Schäden  begutachten zu können.

Auch die Schäden an den neuen Dächern des  angrenzenden Mühlenhofes und einige umgefallene Bäume auf dem  Mühlenareal zeugen von der besonderen Zerstörungskraft an diesem  windreichen und exponierten Standort. In den letzten Jahrhunderten wurde  die Windmühle regelmäßig durch Naturgewalten stark geschädigt, aber  immer wieder aufgebaut.

Wir laden Sie, die Vertreter/innen der  Presse, ein bei der Abnahme des Flügelkreuzes dabei zu sein, und bitten  Sie herzlich darum, unseren Spendenaufruf an die Bevölkerung mit Ihren  Möglichkeiten zu verbreiten. Gerne stehen wir Ihnen, nach Möglichkeit,  Rede und Antwort.

Als im Frühjahr 2007 das weniger starke  Sturmtief Kyrill die Krippendorfer Bockwindmühle bei Jena komplett  zerstörte, gab es eine spontane Spendenbereitschaft, so dass die Mühle  innerhalb weniger Jahre wieder neu aufgebaut werden konnte.

Wir  hoffen, dass sich eine ähnliche Solidarität auch im Altenburger Land und  über seine Grenzen hinaus mit einer der letzten Thüringer  Bockwindmühlen entwickelt. Deshalb bitten wir die ganze Bevölkerung und  die Verantwortlichen aus Politik und Wirtschaft um Geldspenden. Wir  bemühen uns, diesen inzwischen deutschlandweit bekannten Leuchtturm des  Altenburger Landes so schnell wie möglich in alter Pracht und in einer  noch sturmsichereren Konstruktion wieder auferstehen zu lassen.

Spendenkonto Bockwindmühle:
Sparkasse Altenburger Land
IBAN: DE58 8305 0200 1312 0057 14

Spendenbescheinigungen für das Finanzamt werden ab einer Höhe von 50,- € ausgestellt.

i.A. Martin Burkhardt
ehrenamtlicher Vorstandsvorsitzender

22.01.2018
GAGO

Bockwindmühle in Lumpzig erheblich beschädigt

Orkantief "Friederike" bricht einen Flügel der Bockwindmühle

Die Bremse der Bockwindmühle in Lumpzig hielt dem Sturm am Donnerstag den 18. Januar nicht stand. Danach drehte sich die Mühle unkontrolliert über mehrere Stunden, bis schließlich ein Flügel brach und weitere Teile der Mühle beschädigte. Am Dienstag soll der defekte Flügel abgenommen werden. Für die kostspieligen Reparaturen soll eine Spendenaktion starten.
                              
               
OTZ Gera (Video: Ulrich Müller)
20.01.2018
Landesarchiv Thüringen - Staatsarchiv Altenburg

INFOBRIEF  Ausgabe 4/2017

Im neuen Infobrief berichtet das Landesarchiv Thüringen - Staatsarchiv Altenburg über folgende Themen.


  • Kostenfreies Fotografieren von Archivalien
  • Neue Zuständigkeiten des Staatsarchivs für die Behörden und Einrichtungen des Landes Thüringen ab 1990
  • Präsentation von Urkunden aus der Stauferzeit
  • Archivalienkunde Folge 12: Wagners Kollektaneen
  • Archivterminologie Folge 12: Anbietungspflicht, Archivwürdigkeit
  • Veranstaltungshinweise






22.12.2017
Landesarchiv Thüringen - Staatsarchiv Altenburg

INFOBRIEF  Ausgabe 3/2017

Im neuen Infobrief berichtet das Landesarchiv Thüringen - Staatsarchiv Altenburg über folgende Themen.



  • Bedeutender Bestand zur Landesgeschichte kann neu entdeckt werden
  • Neues Mitteilungsblatt kurz vor der Auslieferung
  • Feuer in der Junkerei! Eine Fotodokumentation zum Brand am 23. April 1987
  • Einladung zur Buchpräsentation: Björn Schmalz: Die Glaubenswelt Friedrich Heinrich von Seckendorffs
  • Archivalienkunde Folge 11: Dienstbibliothek
  • Archivterminologie Folge 11: Retrokonversion
  • Veranstaltungshinweise




22.09.2017
Landesarchiv Thüringen - Staatsarchiv Altenburg

INFOBRIEF  Ausgabe 2/2017

Im neuen Infobrief berichtet das Landesarchiv Thüringen - Staatsarchiv Altenburg über folgende Themen. 


  • Erfolgreiche Premiere bei der Stadtrallye zu Fuß
  • Bildersammlung zum Konsum – Alltagsgeschichte im Altenburger Land
  • Sächsisches Staatsarchiv zu Besuch
  • Archivalienkunde Folge 10: Postkartensammlung, Nr. 2323
  • Archivterminologie Folge 10: Signatur
  • Veranstaltungshinweise







09.07.2017
Landesarchiv Thüringen - Staatsarchiv Altenburg

INFOBRIEF  Ausgabe 1/2017

Im neuen Infobrief berichtet das Landesarchiv Thüringen - Staatsarchiv Altenburg über folgende Themen. 


  • „Friedensteinisches Archiv“ wieder in Altenburg
  • Japanisches Filmteam zu Dreharbeiten im Staatsarchiv
  • Staatsarchiv unterstützt Stadtrallye
  • Neue Telefonnummer!
  • Archivalienkunde Folge 9: Rissesammlung, Nr. 259
  • Archivterminologie Folge 9: Magazin
  • Veranstaltungshinweise




27.03.2017
GAGO

Landesprogramm "Offene Geodaten“

Das Landesprogramm "Offene Geodaten“ wurde am 9. Februar 2016 vom Kabinett beschlossen. Damit werden in Thüringen Schritt für Schritt offene Geodaten aller Behörden ohne Zugangsbeschränkungen mit einer einfachen, einheitlichen und leicht verständlichen Lizenz im Internet zur Verfügung gestellt. Die frei nutzbaren Geodaten sollen für Transparenz in der Verwaltung sorgen sowie eine aktive Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger an Prozessen in Wirtschaft, Verwaltung und Politik ermöglichen. Mehr Informationen finden Sie [hier].

Hier gehts zum [Geoportal-Th.de]                                                                                      
21.01.2017
Thüringisches Staatsarchiv Altenburg

INFOBRIEF  Ausgabe 4/2016

Im neuen Infobrief berichtet das Thüringische Staatsarchiv Altenburg über folgende Themen. 

  • Veröffentlichung zur Reformation in Altenburg
  • Digitales Archiv in neuem Design
  • Digitalisate im Lesesaal betrachten
  • Archivalienkunde Folge 8: Notensammlung
  • Archivterminologie Folge 8: Klassifikation
  • Veranstaltungshinweis






14.12.2016
Thüringisches Staatsarchiv Altenburg

INFOBRIEF  Ausgabe 3/2016

Im neuen Infobrief berichtet das Thüringische Staatsarchiv Altenburg über folgende Themen. 
  • Landesarchiv Thüringen
  • Archive in Thüringen - neues Mitteilungsblatt erscheint
  • Findmittel für Kirchenbücher online
  • Praktikum im Staatsarchiv
  • Archivalienkunde Folge 7: Kirchenbuch
  • Archivterminologie Folge 7: Bestandserhaltung
  • Veranstaltungshinweis





26.09.2016
Thüringisches Staatsarchiv Altenburg

INFOBRIEF  Ausgabe 2/2016

Im neuen Infobrief berichtet das Thüringische Staatsarchiv Altenburg über folgende Themen. 
  • Tagebücher der Herzogin Agnes erworben
  • Landesarchiv Thüringen
  • Keine Ausstellung ohne Archive - Der Dienstleister im Hintergrund
  • Ausstellung zur Mobilität im Wandel noch bis September
  • Vortrag zur Exklave Rußdorf in Limbach-Oberfrohna
  • Archivalienkunde Folge 6: Bildersammlung, Nr. 481
  • Archivterminologie Folge 6: Bestand
  • Veranstaltungshinweis


14.06.2016
Thüringisches Staatsarchiv Altenburg

INFOBRIEF  Ausgabe 1/2016

Im neuen Infobrief berichtet das Thüringische Staatsarchiv Altenburg über folgende Themen. 

  • Tag der Archive am Sonntag, 6. März
  • Praktikum im Staatsarchiv
  • Archivgut selbst kopieren
  • Neue Online-Findbücher
  • Archivalienkunde Folge 5: Urkunde 1226 Juli Fälschung
  • Archivterminologie Folge 5: Findbuch
  • Veranstaltungshinweise


09.03.2016
Thüringisches Staatsarchiv Altenburg

INFOBRIEF  Ausgabe 4/2015

Im neuen Infobrief berichtet das Thüringische Staatsarchiv Altenburg über folgende Themen. 

  • Veranstaltung der AG Erinnerungskultur im Staatsarchiv
  • Ausstellung zur Altenburger Eisenbahngeschichte
  • Frisch gestrichen!
  • Archivalienkunde Folge 4: Landratsamt Altenburg, Nr. 4557
  • Archivterminologie Folge 4: Tektonik
  • Veranstaltungshinweise


20.12.2015
GAGO



Das Digitale Archiv der Reformation (DigiRef)

Wie sah sie aus, die Bannandrohungsbulle gegen Martin Luther? Wie ein Ablassbrief? Wie fand Reformation in meiner Gemeinde statt? Alle diese Fragen können Dokumente, die seit Jahrhunderten in unseren Archiven aufbewahrt werden, beantworten. Eine repräsentative Auswahl wurde von Oktober 2013 bis September 2015 wissenschaftlich aufbereitet und wird nun im Internet einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht... Über das Projekt

06.12.2015
GAGO

Dank für sein ehrenamtliches Engagement

Am 20. Oktober wurde unser Vorsitzender Gustav Wolf für sein langjähriges Engagement mit dem Ehrenamtszertifikat der Thüringer Ehrenamtsstiftung ausgezeichnet. Der verdienten Ehrung schlossen sich auch die Vorstandsmitglieder der GAGO an und dankten Gustav Wolf vor Beginn des Monatsvortrages am 28. Oktober für die geleistete Arbeit.

Frau Beatrix Weinhold-Haucke verlas den Gästen nochmals die Laudatio der Thüringer Ehrenamtsstiftung.


        Ehrenamtszertifikat der Thüringer Ehrenamtsstiftung

Gustav Wolf war 1990 eines der ersten Mitglieder, der ihre Arbeit wiederaufgenommenen Geschichts- und Altertumsforschenden Gesellschaft des Osterlandes zu Altenburg e.V.. Der Verein, der seine Wurzeln bereits im Jahre 1838 hat und sich der wissenschaftlichen und praktischen Erforschung der Geschichte der Stadt und des Altenburger Landes widmet, unterstützt in vielfältiger Weise die Arbeit der Museen, Archive, Bibliotheken und Schulen der Stadt Altenburg und Umgebung. Gustav Wolf hat hieran maßgeblichen Anteil.

Gustav Wolf war von 1992 bis 2007 Schriftführer des Vereins; seit 2007 ist er dessen Vorsitzender. Er zeichnete sich in den vergangenen Jahren durch zahlreiches ehrenamtliches Engagement aus. So organisiert er monatlich Vorträge für alle historisch Interessierten im Altenburger Residenzschloss. Die Bibliothek der GAGO wurde durch Gustav Wolf maßgeblich fortgeführt. Darüber hinaus pflegt er den länderübergreifenden Kontakt und Austausch zu Geschichtsvereinen anderer Bundesländer. Sein hierdurch erworbenes langjähriges Wissen floss bereits in zahlreichen Publikationen und Vereinsschriften ein.

Dafür verdient Gustav Wolf besondere Anerkennung.

Wir danken Gustav Wolf für sein freiwilliges bürgerschaftliches Engagement, mit dem er in besonderer Weise Verantwortung für unser Gemeinwesen übernimmt.
      Gustav Wolf bei der Ehrung
im Landschaftssaal des Landratsamtes               Erfurt, 20. Oktober 2015

Dr. Volker Düssel
Vorsitzender des Stiftungsvorstandes der Thüringer Ehrenamtsstiftung


12.11.2015
Thüringisches Staatsarchiv Altenburg

INFOBRIEF  Ausgabe 3/2015

Im neuen Infobrief berichtet das Thüringische Staatsarchiv Altenburg über folgende Themen. 

  • Tag des offenen Denkmals im Staatsarchiv Altenburg
  • Redaktionsarbeiten am neuen Mitteilungsblatt
  • Restauriertes Archivgut wieder nutzbar
  • Archivalienkunde Folge 3: Postkartensammlung, Nr. 566
  • Archivterminologie Folge 3: Benutzung
  • Veranstaltungshinweise


10.09.2015
Thüringisches Staatsarchiv Altenburg

INFOBRIEF  Ausgabe 2/2015

Im neuen Infobrief berichtet das Thüringische Staatsarchiv Altenburg über folgende Themen. 

  • Schüler ins Archiv - Angebote für Schüler und Lehrer
  • Historischer Stadtrundgang der dritten Klasse der Martin-Luther-Grundschule aus Altenburg
  • Architektenvorlass übernommen
  • OVZ-Reportage - Im Reich der stummen Erzähler
  • Aus der Benutzung - Anfrage: Ersterwähnung Kauern
  • Archivalienkunde Folge 2: Karten und Pläne, Nr. 8600
  • Archivterminologie Folge 2: Sprengel
  • Veranstaltungshinweise


17.06.2015
Thüringisches Staatsarchiv Altenburg

INFOBRIEF  Ausgabe 1/2015

Mit dem neuen regelmäßig erscheinenden Infobrief möchte das Thüringische Staatsarchiv Altenburg über dessen Arbeit informieren. Der Brief soll über aktuelles berichten, interessante Benutzungen vorstellen und die Arbeiten an den Beständen erläutern.


11.03.2015
GAGO

Seit 1. Januar ist die umfassend überarbeitete Homepage des Altenburger Bauernhöfe e.V. wieder online.
Besuchen Sie diese unter www.altenburger-bauernhoefe.de und erfahren mehr über die Altenburger Bauernhöfe, die Bauerntracht und natürlich die Lumpziger Bockwindmühle.




01.01.2015

GAGO


Wir sind online!

Mit der Freischaltung unserer Homepage betreten wir "Neuland" in der medialen Darstellung unserer Vereinsarbeit. Neben den bekannten Publikationen, Fachbeiträgen und insbesondere unseren Vorträgen, möchten wir Sie nunmehr auch via Internet über die Geschichte des Osterlandes informieren. Wir hoffen, Sie hiermit für die Geschichte dieses einzigartigen Gebietes zwischen Sachsen und Thüringen zu interessieren.


Unsere Absicht ist es, die Homepage fortlaufend mit neuen Angeboten zu ergänzen. Wir bitten um Ihr Verständnis, wenn am Anfang noch kleine Probleme auftreten sollten und insbesondere um Ihre Information, wenn wir an einer Stelle etwas besser gestalten könnten.


Wir wünschen Ihnen viel Freude und klicken Sie einfach hin und wieder vorbei.

Ihre GAGO

01.12.2014

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